Samstag, 14. Oktober 2017

Informationen zu Busnetz von Golden Arrow als Open Data verfügbar

Im Western Cape operieren mehrere Busunternehmen im Rahmen des ÖPNV, so z.B. MyCiti, Golden Arrow und die vielen privat betriebenen Minitaxis. Wie bereits früher berichtet, existiert seit Beginn diesen Jahres eine Karte der Initiative WhereIsMyTransport, auf der alle regelmäßigen Buslinien von MyCiti und den Minitaxis zusammengefasst sind. Das erleichert Ihnen den Weg von A nach B im Großraum Kapstadt erheblich.

Die frei verfügbare Datenmenge zum Verkehrsnetz wird jetzt noch größer. Wie OpenUp in der vergangenen Woche via Twitter mitteilte, stehen von nun an auch sämtliche Haltestellen des Busnetzes von Golden Arrow im Rahmen des Projekts Code for South Africa als Open Data zur Verfügung. Bereitgestellt hat die Daten freundlicherweise die Stadtverwaltung von Kapstadt. Damit wird die bereits bestehende Karte noch umfangreicher und erlaubt weitere Verknüpfungen und Erweiterungen der bestehenden Navigationssoftware.

Die Haltestellen von Golden Arrow auf einer Landkarte von Google Maps


Freitag, 13. Oktober 2017

Wildfeuer am Tafelberg

Rund um den Tafelberg flammen jedes Jahr immer wieder Feuer auf. Auf Fotos sieht das insbesondere in der Nacht sehr spektakulär aus. Die Rauchsäule ist oft sehr groß. Häufig ist die Ursache für das Feuer nicht ermittelbar, wobei die Trockenheit meist der entscheidenden Faktor ist. Das Unterholz brennt sehr schnell und großflächig.



Derzeit gibt es ein größeres Feuer auf der Westseite des Tafelbergmassivs zwischen Camps Bay und Hout Bay. Ausgebrochen ist es am Mittwoch, d.h. vor zwei Tagen. Trotz massiver Bekämpfung mit mehreren Löschhubschraubern und einer dreistelligen Anzahl an Einsatzkräften ist das Feuer bis heute nicht wirklich unter Kontrolle. Das beeinträchtigt auch den Verkehr, weil zeitweise die Küstenstraße (M6) gesperrt ist und somit die Verbindung nach Kapstadt sehr eingeschränkt ist.

Blick von Hout Bay zum Tafelberg mit Rauchwolken

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Noch mehr Artikel auf StackAbuse

In den letzten Tagen sind zwei weitere Artikel von mir auf StackAbuse erschienen. Im ersten geht es um symbolische Links -- wie man dieser erstellt und validiert. Dazu gehört auch die Vorstellung des Werkzeugs symlinks.

Der zweite Beitrag widmet sich dem Thema des Findens bestimmter Inhalte in Textdateien, komprimierten Dateien sowie Archiven. Ebenfalls dürfen Rechenblätter von Tabellenkalkulationen und PDF-Dokumente nicht zu kurz kommen. Behilflich sind hierbei Werkzeuge wie zgrep, loook und pdfgrep.

Suche mittels loook
Hier geht es zu den beiden (englischsprachigen) Artikeln:

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Herbstkooperation mit StackAbuse

Stack Abuse ist eine kleiner Wissensfundus, bei der Themen aus der IT-Welt auseinandergenommen und detaillierter erklärt werden. Vieles dreht sich um die Programmiersprache Python und deren Module. Wer die Sprache kennt, weiß dass es vergleichsweise einfach ist, mit ihr warm zu werden und damit schnell produktiven und verständlichen Code zu fabrizieren, den man auch später wieder versteht.

Etwas unübersichtlich ist jedoch die Menge der Module (Bibliotheken), die es mittlerweile gibt und die Teil der regulären Python-Veröffentlichung sind. Diese decken nahezu alle Bereiche ab -- sei es Kryptographie, Netzwerkfunktionen, Listen und Baumstrukturen sowie die Verarbeitung und Aufbereitung von numerischen Daten.

Nicht zu allen Themen gibt es Einführungen -- aber das soll sich ändern. Beigetragen habe ich dazu bisher mit diesen Themen:


Weitere Beiträge folgen :)

Ähnliche Beiträge hier im Blog waren bislang:
Weitere Veröffentlichungen finden Sie hier in dieser Liste.

Mittwoch, 27. September 2017

Zeitz MOCAA. Ein Museum für den afrikanischen Kontent

Am 22. September 2017 eröffnete in Kapstadt das Zeitz Museum of Contemporary Art of Afrika, kurz: MOCAA. Beheimatet in einem ehemaligen Silo in den Docklands der Waterfront, gibt es auf 6 Etagen und über 9500qm verteilt den Raum frei für zeitgenössische Kunst aus dem afrikanischen Kontinent.

Das beinhaltet Skulpturen, Fotos, Audio- und Videoinstallationen sowie Zeichnungen von über 60 verschiedenen Künstlern. Es zeigt die gesamte Bandbreite und Vielfalt. Damit wird der Blick auf den Kontinent, seine Mystik und Glaubensebenen erlebbar. Status: anschauenswert.

Auf der Terasse des Zeitz MOCAA

Montag, 25. September 2017

Hadedas. Der persönliche Klang von Afrika

Afrika ist überall anders und passt nicht in eine vorgefertigte Schublade. Zudem hat jeder seine persönliche Referenzen, was er mit einem zunächst für ihn fremden Kontinent oder Ort verbindet.

Für die einen ist es das Meeresrauschen, für den anderen die Sprachvielfalt der Menschengruppen oder das Hupen der Autos. Für mich ist es der charakteristische Ruf des Hadeda Ibis (Bostrychia hagedash). Diese Vogelart gehört zu den Ibisen und zählt zu den lautesten Vertretern seiner Art. Mit diesem Geräusch frühmorgens geweckt zu werden, heißt für mich, in Afrika zu sein.


Sonntag, 24. September 2017

Das kulturelle Erbe im Blick

Seit 1995 feiert Südafrika am 24. September offiziell den Heritage Day. Dieser Tag gilt als offizieller Feiertag. Ziel ist, den Blick für das kulturelle Erbe sowie die Vielfalt von Glauben und Traditionen zu erhalten -- das, was die südafrikanische Nation in seiner Gesamtheit auch sehr spannend macht. Um diese Vielfalt bewußter zu erleben, laufen etliche Veranstaltungen, die unter dem Hashtag #HeritageDay kommentiert und dokumentiert werden.

Damit Sie einen schärferen Blick für die Vielfalt bekommen, hat sich MyCiti -- einer der Nachverkehrsbetreiber in Kapstadt -- etwas sehr hübsches einfallen lassen. Von seiner Karte mit den einzelnen Buslinien gibt es seit Ende der Woche auch eine spezielle Ausgabe, auf der 20 Sehenswürdigkeiten eingetragen sind.

Der MyCiti-Routenplan (Ausschnitt)
Neben der Buslinie, mit der Sie den Ort erreichen, finden Sie eine Kurzbeschreibung zur Sehenswürdigkeit. Auf geht's!

Die Sehenswürdigkeiten mit Liniennummer (Ausschnitt)

Donnerstag, 21. September 2017

ÖPNV live. Die Fähre im Blick

Mehr und mehr Verkehrsunternehmen statten ihre Fahrzeuge mit GPS-Sensoren aus, um deren Position zu erfassen und in Echtzeit Aussagen zur Route geben zu können. Mittlerweile stehen viele der erfaßten Daten als Open Data zur Verfügung und können jedem Interessenten in eigenen Anwendungen verarbeitet werden. Das Schweizer Projekt Opendata.ch stellt dazu eine eigene API bereit, ebenso andere Logistikdienstleister wie die Deutsche Bahn oder die SBB.

Neben Routenplanern und Standortinformationen erlaubt die Technik auch eine Visualisierung auf einer Landkarte. Das Projekt livemap24 erfaßt nicht nur Busse und Bahnen, sondern auch Flugzeuge, Fähren und Seilbahnen -- weltweit.

ÖPNV in Venedig. Wann kommt die nächste Fähre?

Mittwoch, 20. September 2017

Share the road

Mobilität ist in (Süd)Afrika ein großes Thema. Die Benutzung eines Kraftfahrzeugs stellt für viele Menschen die einzige Möglichkeit dar, um sich in überschaubarer Zeit zwischen zwei Orten zu bewegen. Lediglich in den Großstädten wie bsw. Kapstadt, Johannesburg und Durban besteht ein öffentliches, dichtes Nahverkehrsnetz.

In der Region Western Cape -- sprich in und um Kapstadt -- sind das MyCiti, Golden Arrow und Minitaxis. Während MyCiti und Golden Arrow auf festen Routen unterwegs sind, sind die Minitaxis deutlich flexibler. Sie bringen Sie genau dahin, wo Sie hinwollen und halten an allen möglichen und unmöglichen Stellen auf Zuruf.

Trotzdem habe sich einige Strecken herausgebildet, die als zentrale Verkehrsadern regelmäßig von den Minitaxis frequentiert werden. Diese inoffiziellen und nicht ausgeschilderten Routen wurden vom Projekt WhereIsMyTransport in enger Zusammenarbeit mit den Betreibern und Eigentümern der Minitaxis erfaßt und in den zentralen Liniennetzplan integriert.

Ausschnitt des Liniennetzes
Für Radfahrer ist es mitunter sehr schwierig, sich den Platz auf den Straßen zu erkämpfen. Initiativen wie Arrive Alive oder die Pedal Power Association kämpfen für mehr Gleichberechtigung. Vielfach erinnern Hinweisschilder daran, dass es noch andere Verkehrsteilnehmer außer Autos gibt.

Hinweis am Chapman's Peak Drive

Montag, 18. September 2017

Die Ausgabe von Asciidoc nach PDF anpassen

Asciidoc ist eine textbasierte Sprache (Markup Language). Diese vereinfacht es erheblich, (Text)Dokumente zu Erstellen, zu Pflegen und deren Änderungen in Revisionskontrollsystemen wie Git nachzuverfolgen. Aufgrund der Kompaktheit und Verständlichkeit der Sprache hat Asciidoc den Prozess zur gemeinsamen Erstellung und Pflege von Büchern, Dokumentation und Schulungsmaterial erheblich erleichtert.

Bei Asciidoc handelt es sich um Plaintext mit speziellen Markierungen. Erst durch den expliziten Aufruf eines Übersetzerprogramms wandeln Sie diesen Ursprungstext über mehrere Zwischenstufen in das gewünschte Zielformat um, bspw. zu Postscript, PDF, HTML, Epub und Handbuchseiten (Manpages). Im UNIX/Linux-Werkzeugkasten finden Sie dafür bspw. Asciidoc, a2x, Asciidoctor und Asciidoctor-pdf.

Der Weg von Asciidoc nach PDF funktioniert entweder über Dblatex oder über den Apache Formatting Objects Processor -- kurz FOP. Der erste Weg setzt auf die Werkzeugkette aus DocBook, xsltproc und Dblatex, der zweite nutzt statt Dblatex die auf Java basierende Software FOP. Beide Wege werden durch das Programm a2x gekapselt, d.h. mit einem einzigen Aufruf angestoßen. Für Dblatex sieht der Aufruf wie folgt aus:

a2x -f pdf document.adoc

Der Schalter -f pdf veranlasst a2x, das Backend Dblatex zu benutzen. Für die Verwendung von FOP nutzen Sie stattdessen diesen Aufruf:

a2x --fop document.adoc

Zur Demonstration nutzen wir dieses Asciidoc-Dokument, in den beiden vorherigen Aufrufen schlicht als document.adoc bezeichnet. Der darin genutzte Text stammt nicht vom Autor selbst, sondern wurde aus dem Wikipedia-Artikel zu Kapstadt entnommen und etwas bearbeitet.

:author: Frank Hofmann

= Visiting South Africa =

== Cape Town ==

Cape Town is a port city on South Africa’s southwest coast, on a peninsula beneath the imposing Table Mountain. Slowly rotating cable cars climb to the mountain’s flat top, from which there are sweeping views of the city, the busy harbor and boats heading for Robben Island, the notorious prison that once held Nelson Mandela, which is now a living museum.

image::capetown.jpg[width=200]


Die erzeugten Ergebnisse in der Ausgabe fallen durch die verwendeten Stilvorlagen recht unterschiedlich aus. Während der Weg über Dblatex sowohl ein Titelblatt, die Revisionshistorie des Dokuments sowie ein Inhaltsverzeichnis produziert, ist die Ausgabe via FOP deutlich kompakter.

Das erzeugte PDF via Dblatex

Das erzeugte PDF via FOP
Dblatex bietet eine Reihe von Schaltern, um die Elemente der Ausgabe zu verändern. Möglich sind zum Beispiel diese hier:

BedeutungParameter
kein Inhaltsverzeichnis-P doc.toc.show=0
nur Tabellenverzeichnis -P doc.lot.show=table
nur Abbildungsverzeichnis -P doc.lot.show=figure
Überschriftenebene -P doc.section.depth=5
keine Versionshistorie -P latex.output.revhistory=0
blau hinterlegte Links -P latex.hyperparam=colorlinks,linkcolor=blue
als Encoding Latin1 nutzen -P latex.encoding=latin1
Papiergröße Letter -P paper.type=letterpaper
Wasserzeichen einfügen -P draft.watermark=1
Schneidemarken einfügen -P crop.marks=1

Im Aufruf sieht das dann wie folgt aus, um weder eine Revisionshistorie zu erhalten und lediglich eine Liste der Tabellen:

a2x -f pdf --dblatex-opts "-P latex.output.revhistory=0 -P doc.lot.show=table" document.adoc

Am besten legen Sie das in einem Shellskript ab. Das erleichtert nicht nur das Experimentieren mit den Parametern, sondern auch die spätere Automatisierung im Übersetzungsprozess.

Automatisierung als Shellskript
Das obige Skript erwartet einen zusätzlichen Parameter im Aufruf. Dieser beinhaltet den Namen ihres Dokuments, welches Sie nach PDF übersetzen möchten. Benennen Sie ihr Skript convert2pdf.sh und übersetzen ihr Dokument namens document.adoc, sieht der Aufruf wie folgt aus:

./convert2pdf.sh document.adoc

Das fertige PDF-Dokument liegt dann im lokalen Verzeichnis vor.

Donnerstag, 14. September 2017

Unterwegs auf der Langstrecke

Wer in Europa unterwegs ist, kommt in kurzer Zeit recht schnell voran. Trotzdem erscheint einem das recht groß. Was Distanzen wirklich bedeuten, merkt man erst, wenn sich das Flugzeug nicht mehr spürbar auf der Landkarte bewegt. Nachfolgend zwei Aufnahmen vom Flug von Istambul nach Kapstadt.

Gleich sind wir da. Noch eineinhalb Stunden.

Fast gerade runter von Istambul nach Kapstadt.

Sonntag, 10. September 2017

Standortwechsel

Eine Ära geht ihrem Ende entgegen. Seit 2009 befand sich mein Berliner Arbeitsplatz im Büro 2.0 in Neukölln. Wer den Blog verfolgt, wird gesehen haben, dass seit einiger Zeit ein anderer Kontinent verstärkt im Fokus steht. Es ist an der Zeit, die Anker dahingegehend endgültig zu lichten. Schön war's -- nun gibt's mehr Raum für Neues.

Alles im Eimer.

Dienstag, 5. September 2017

Zündelnde Katzen

Katzen sind die Herrscher des Hauses -- und spielen auch gern mal mit dem Feuer. Die zeitgemäße Variante sind Induktionsherde. Der nachfolgende Artikel aus der taz erklärt, was es damit auf sich hat.

Katzendramen am heimischen Herd

Dienstag, 18. Juli 2017

Cape Town is awesome!

Unter dem gleichnamigen Titel trägt Callie Van Graan seit mehreren Jahren die sehens- und erlebenswerten Ereignisse der Region Western Cape zusammen. Das beinhaltet nicht nur Ankündigungen und Berichte zu Veranstaltungen in und um Kapstadt, sondern auch Empfehlungen zu Essen & Trinken sowie atemberaubenden Ausflugszielen. Gestern war ich mit einem Photo Feature vertreten, bei dem zehn ausgewählte Aufnahmen von mir zu sehen sind. Alle Aufnahmen sind innerhalb der vergangenen 12 Monate entstanden.

Cape Town is awesome!

Weitere Links:

Montag, 3. Juli 2017

Mageia Linux 6 RC mit Kindersicherung

Wie bereits berichtet, finalisieren derzeit die Entwickler von Mageia ihre nächste Veröffentlichung -- die Release 6. Nach den bisherigen Tests zur urteilen läuft das Gesamtsystem ausgesprochen stabil und ist tauglich für die angepeilte Gruppe der Ein- und Umsteiger (Endbenutzer). Es ist schnörkellos, einfach zu bedienen und übersichtlich.

Geeignet ist es nicht nur für Nutzer, die (noch) keine Technikfreaks oder Linux-Profis sind, aber mehr als nur die Auswahl von Ubuntu haben wollen und sich trotzdem nicht scheuen, zu verstehen, wie das alles funktioniert und zusammenhängt.

Kindersicherung in Mageia 6

Bemerkenswert ist die integrierte Kindersicherung. Obwohl bereits in den vorherigen Veröffentlichungen enthalten, verfügt unseres Wissens nach keine andere Mainstream-Distribution über ein solches Feature.

Sie erreichen diese Einstellungsoption im Control Center unter den Netzwerkeinstellungen. Darüber legen Sie pro Benutzer fest, welche Programme und Dienste dieser verwenden und wie lange und innerhalb welcher Zeiten er bspw. im Internet surfen darf. Somit haben Sie ihren Nachwuchs und dessen Internetkonsum stets im Blick.

Sonntag, 2. Juli 2017

Südafrika durchleuchtet. Transparentes Budget dank Open Data

Jeder von uns -- ganz gleich ob Bürger oder Unternehmen -- trägt mit seinen Steuern und Abgaben zum Budget seiner Region bei. Oft fragen wir uns, was mit unserem Geld passiert, sprich: welche Ausgaben werden darüber finanziert, wie verteilt sich die Geldmenge und welche Möglichkeiten bestehen in der Zukunft. Viele Städte halten sich da bislang etwas bedeckt. Nur auf Anfrage erhalten Sie Informationen zu diesen Finanzdaten.

Glücklicherweise hat ein Umdenken begonnen und die diesbezügliche Offenheit nimmt zu. Begrffen wurde vielerorts , dass wir als Bürger wissen und mitentscheiden möchten, wie mit unserem Geld gewirtschaftet wird. Dieses Vorgehen gehört bspw. in der Schweiz seit langem zum Alltag und ist als Teil des gesellschaftlichen Miteinanders fest verankert. Das kann durchaus auch dazu führen, dass im Rahmen einer Abstimmung entschieden wird, die lokalen Steuern anzuheben, um bspw. eine neue Sporthalle zu finanzieren.

Seit mehreren Jahren geht Südafrika einen ähnlichen Weg. Das gesamte Budget vieler Städte und Regionen ist transparent. Über die Webseite municipalmoney wird dieses in allen Details aufgeschlüsselt und für einen Normalbürger verständlich visualisiert. Sie erhalten daher nicht nur nackte Zahlen, sondern Grafiken, die den aktuellen Zustand und den Verlauf passend darstellen. Grundlage dafür sind die Budgetzahlen, die hierfür zur Auswertung von den jeweiligen Gemeinden bereitgestellt werden.

Nachfolgendes Bild zeigt das für Kapstadt. Sichtbar ist hier, wie lange das verfügbare Geld noch reicht (Cash Coverage) sowie wieviel tatsächlich ausgegeben wurde (Spending of Operating Budget). Sichtbar wird hier, dass a) das Budget noch für etwa eineinhalb Monate reicht und b) in den letzten beiden Jahren weniger ausgegeben wurde, als ursprünglich geplant.


Budgetanalyse von Kapstadt
Ausgewertet werden die Daten in Kooperation zwischen der Stadtverwaltung und einem Team von Analysten, die im Inkubator namens Codebridge im Kapstädter Osten beheimatet sind. Alle zwei Wochen findet vor Ort ein Community Meeting statt, zu dem jeder Interessierte hinzukommen und sich über das Projekt und dessen Entwicklung informieren kann.

Das Logo des Codebridge-Projekts

Die Auswertung der Daten fließt vielfach als Datensatz in das Projekt Code for South Africa ein und ist somit für jedermann verfügbar. Begonnen als Projekt von Spezialisten aus dem Themengebiet Open Data auf freiwilliger Basis, sind daraus mittlerweile mehrere dauerhafte Arbeitsplätze entstanden. Möglich wurde das Dank kontinuierlicher Finanzierung durch die Stadtverwaltung.

Weiterführende Links:

Samstag, 1. Juli 2017

Co-Working Spaces: Spin Street House, Cape Town

Mitten im geschäftigen Zentrum von Kapstadt befindet sich der Co-Working Space Spin Street House (SSH). Dieser residiert in einem Gebäude, welches bereits etliche Jahrzehnte Geschichte dieser Stadt miterlebt hat. Verteilt über drei Etagen, stehen sowohl flexible, als auch fest anmietbare Arbeitsplätze zur Verfügung. Genutzt wird das Angebot derzeit von Einzelpersonen, als auch kleineren Firmen unterschiedlichster Branchen.

Flexible Arbeitsplätze in historischem Ambiente
Der Co-Working Space glänzt durch eine ausgezeichnete Internetanbindung, zentrale Lage, viel Platz zum Arbeiten Dank großer Schreibtische, Sauberkeit sowie ingesamt eine sehr angenehme Atmosphäre. Ergänzt wird das ganze durch eine große Küche, mehrere Besprechungsräume sowie einem Raum mit Sofa, falls ein Nickerchen notwendig wird. Die Kombination aus historischer Einrichtung und modernen Technologien gibt dem Haus seinen besonderen Reiz.

Mittwoch, 28. Juni 2017

Nachbrenner

Nicht nur Kaffee und Tee werden geschätzt, sondern auch gutes Essen im Allgemeinen. Dafür braucht es auch eine gute Auswahl. Möglichst frisch zubereitet, ist es dann ein Genuß. Eine dieser besonderen Anlaufpunkte ist im V&A Waterfront der Food Market. Hier bekommt der Feinschmecker alles, was er begehrt -- sei es herzhaft oder süß, fest oder flüssig.

Blick aus dem ersten Stock zu den Verkaufsständen
Neben traditioneller afrikanischer Küche stehen ebenso indische wie auch thailändische Gerichte zum Verkauf. Backwaren mit französischer Herkunft ergänzen den Speiseplan. Wer Nachtisch zum Mitnehmen sucht, sollte die leckeren Fudges von Sweet Dreams nicht auslassen. Angeboten in mehr als zehn verschiedenen Sorten zergehen die Bonbons auf der Zunge.

Fudges von Sweet Dreams

PDF-Dokumente auseinanderzupfen

Jeder von uns kennt das -- wir bekommen ein PDF-Dokument und benötigen nur eine bestimmte Seite daraus. Nachfolgend stehen zwei Möglichkeiten im Fokus, das Ziel ohne viel Tamtam zu realisieren.

Variante 1 ist Gimp. Öffnen Sie ihr PDF-Dokument mit dem Bildbearbeitungsprogramm, erhalten Sie ein Dialogfenster, aus welchem Sie die gewünschte Seite auswählen. Diese Seite speichern Sie dann über den Menüpunkt Exportieren als ... unter einem neuen Namen.

Auswahl der einzelnen Seite in Gimp
Variante 2 geht über das Werkzeug pdfseparate aus dem Paket poppler-utils. Mit dem Aufruf 

pdfseparate document.pdf page-%d.pdf

auf der Kommandozeile zerlegen Sie das Originaldokument namens document.pdf in alle Einzelseiten. Jede Seite wird als PDF mit der entsprechenden Seitennummer gespeichert, so finden Sie bspw. die Seite 1 in page-1.pdf

Benötigen Sie nur ausgewählte Seiten, kommen zwei Schalter ins Spiel. Über die beiden Schalter -f (für first) und -l (für last) grenzen Sie ein, welches die erste bzw. letzte extrahierte Seite werden soll. Hiermit erhalten Sie die nur die dritte bis fünfte Seite:

pdfseparate -f 3 -l 5 document.pdf page-%d.pdf

 

Montag, 26. Juni 2017

Tips und Tricks: Erstellte Pads in Etherpad Lite aufräumen

Möchten Sie gemeinsam an einem Textdokument arbeiten, ist das Versenden der Versionen an alle Mitwirkenden äußerst umständlich und verstopft über kurz oder lang ihr Postfach. Außerdem birgt das Vorgehen die Gefahr, dass der Überblick verloren geht, welche Version des Textdokuments gerade aktuell ist oder ein Mitwirkender bei der Zusendung vergessen wird.

An dieser Stelle kommt Etherpad Lite ins Spiel. Diese kollaborative Software ist im wesentlichen ein Texteditor, den Sie über ihren Webbrowser bedienen. Ausgestattet mit einer Versionsverwaltung geht zudem kein Zwischenschritt verloren. Jedes Textdokument bearbeiten Sie in einem Pad, welches i.d.R. auf dem Server gespeichert wird, auf dem ihre Instanz von Etherpad Lite gehostet wird.


Die einzelnen Dokumente in Etherpad Lite verwalten
Mit der Zeit sammeln sich diverse Pads an. Von hause aus bringt Etherpad Lite nur die Möglichkeit mit, Pads über die Etherpad-Lite-API und einen passenden http-Request wieder zu entfernen. Einfacher geht es hingegen mit Hilfe des Plugins adminpads. Dieses klinkt sich direkt in die Admin-Konsole des Etherpad Lite ein.

Über den Menüpunkt Manage pads in der Navigation erreichen Sie alle Pads auf einen Blick und erfahren deren Status. Das hilft Ihnen dabei, herauszufinden, wie lange ein Pad bereits besteht, wieviele aktive Bearbeiter es derzeit hat und wann dessen Inhalt zuletzt modifiziert wurde. Wird es nicht mehr benötigt, entsorgen Sie es samt Historie mit einem beherzten Klick auf den dazugehörigen Löschknopf. Voila!

Einen Überblick zu weiterer Software aus dieser Kategorie bietet der lesenswerte Blogbeitrag von Jens Kubieziel.

Freitag, 23. Juni 2017

Herzlichen Glückwunsch, Workshop17!

2 Jahre Workshop17
Heute war es soweit -- der Coworking Space Workshop17 feierte sein zweijähriges Bestehen. Herzlichen Glückwunsch!

Beheimatet im Watershed -- einer ehemaligen Bootshalle im Hafen von Kapstadt -- bietet es eine luftige, offene Atmosphäre für die Kreativwirtschaft, Startups und Unternehmer aus der IT-Welt. Neben Einzelarbeitsplätzen, die spontan von jedem Interessenten genutzt werden können, stehen auch dauerhaft anmietbare Schreibtische zur Verfügung.

Emsiges Werkeln in offener Atmosphäre


Während im Erdgeschoß des Gebäudes vielfältige, afrikanische Kunst verkauft wird, dominieren im 1. Stock Laptops und in ihr Tun vertiefte, digitale Helden aus aller Welt. Ein Kontrast, wie er zu Afrika passt und die Gegensätzlichkeit des Kontinents sehr deutlich zeigt.

Donnerstag, 15. Juni 2017

Umweltdaten messen mit einem Feinstaubsensor

Am 25. Mai 2017 fand auf dem Areal des Kulturzentrums Freiland e.V. im Zentrum von Potsdam der diesjährige OpenTechSummit statt. Eine überschaubare, sehr relaxte Veranstaltung mit internationalem Flair, bei der nicht nur Gäste aus Europa teilnahmen.

Stolz den Feinstaubsensor begutachten
Auf großes Interesse traf ein Sensor zur Messung von Feinstaub. Diesen Sensor stellte Frank Riedel vom Projekt luftdaten.info vor. Als Bausatz für den Außeneinsatz konzipiert, setzen Sie diesen in zehn Schritten zusammen, verbinden ihn mit dem Internet und das Erfassen der Daten beginnt. Alle Daten werden gesammelt und sind am Folgetag sichtbar.

Ursprünglich nur für den Großraum Stuttgart gedacht, nutzen diesen inzwischen auch andere Interessenten. Über eine interaktive Karte auf der Basis von OpenStreetMap sehen Sie, welche Werte der Sensor seit dessen Inbetriebnahme an dem jeweiligen Standort gemessen hat.

Erfasste Messwerte für einen ausgewählten Sensor

Donnerstag, 8. Juni 2017

Mageia Linux 6 RC

Control Center im Mageia 6 (XFCE-Design)
Stets im Sommer erscheint eine neue Version der französischen Linux-Distribution Mageia. 2010 geforkt vom Mandriva-Projekt, hat sich die Distribution mittlerweile einen guten Ruf erarbeitet. Der erste Test des RC für die Version 6 war sehr positiv. Mehr dazu in Kürze.

Dienstag, 30. Mai 2017

Cubietruck im Alltagsbetrieb

Cubieboard 3 (Cubietruck) im Test
Vor über einem Jahr liefen mehrere Tests mit dem Cubieboard 3 (Cubietruck) sehr erfolgreich. Seitdem war das Board vorrangig als Fileserver auf der Basis des Debian-Derivats Armbian für Schulungszwecke im Einsatz. Bei meinen Linux-Trainings ließ sich leistungsstarke Board zum Mitbringen immer wieder gut in Szene setzen.

Inzwischen bekam das Board ein mattschwarzes Gehäuse, was es gegen Staub schützt und zudem auch leichter transportabel macht. Es bleibt darin genügend Platz für eine 2.5"-Festplatte, die das Leistungsspektrum des Cubietruck nochmal steigert.

Gehäuse für das Cubietruck
Ordentlich bedruckt macht das Gehäuse einen professionellen Eindruck und ist somit auch endkundentauglich. Die Reaktionen darauf waren bislang nur positiv.

Das Gehäuse mit den sauber ausgeführten Anschlüssen
Derzeit entsteht in Zusammenarbeit mit dem Berliner Kooperationspartner Zugangswerk e.V. ein Prototyp für eine Aufzeichnungssoftware, die auf dem Cubieboard aufsetzt. Grundlage dafür bildet wiederum ein Etherpad Lite, welches auf die speziellen Bedürfnisse von den Nutzern -- hier Dolmetschern -- angepaßt wird. Jetzt stehen intensive Tests an, um noch störende Bugs zu beseitigen.

Sonntag, 28. Mai 2017

Analyse der Ausführungszeit eines Kommandos in der bash

Für diesen Anwendungsfall -- das Messen der Ausführungszeit eines Programms -- existiert das UNIX-Kommando time. Es ermittelt diese drei Werte:
  • real: die gesamte, tatsächliche Ausführungszeit (elapsed real time)
  • user: die Zeit, in der die CPU tatsächlich den (User-)Code des Programms ausführt (Total number of CPU-seconds that the process spent in user mode)
  • sys: jene Zeit, in der die CPU mit Ausführung von Kernel-Code für das Programm beschäftigt ist (Total number of CPU-seconds that the process spent in kernel mode) 

Beispiel 1

Um die Zeit zu ermitteln, rufen Sie time vor ihrem eigentlichen Kommando auf:

$ time find . -user frank
...
real   0m3.681s
user   0m0.248s
sys    0m0.916s
$

Das Beispiel ermittelt alle Dateien, die dem Benutzer frank gehören. time rechnet aus, dass find dafür 3.6s benötigt.

Skripting in der Praxis

Spannender wird die Zeitmessung, wenn mehrere Kommandos zusammenspielen, bspw. in einem Shellskript. Nachfolgend geht es darum, die User ID und den dazugehörigen Namen des UNIX-Nutzers zu ermitteln, der ein Skript gerade aufruft. Variante 1 greift auf interne Variablen und das Kommando whoami zurück:

#!/bin/bash
userId=$UID
userName=$(whoami)
echo "the script runs as user $userName with UNIX id $userId"

Variante 2 nutzt stattdessen grep und cut:

#!/bin/bash
userId=$UID 
userName=$(grep ":$UID:" /etc/passwd | cut -d: -f 1)
echo "the script runs as user $userName with UNIX id $userId"

In Variante 3 kommen grep und awk zum Einsatz:

#!/bin/bash
userId=$UID
userName=$(grep ":$UID:" /etc/passwd | awk -F : '{ print $1 }')
echo "the script runs as user $userName with UNIX id $userId"

Für Puristen ist die Variante 4 -- diese nutzt ausschließlich awk:

#!/bin/bash
userId=$UID
userName=$(awk -F : '/:'$userId':/ { print $1 }' /etc/passwd)
echo "the script runs as user $userName with UNIX id $userId"

Das das auch mit einer Skriptsprache wie Perl geht, zeigt das Variante 5:

#!/usr/bin/perl -w
$username=$ENV{'LOGNAME'};

# read /etc/passwd
open(FH, "/etc/passwd") || die "Cannot open /etc/passwd: $!";
{
  while(<FH>) {
    # look for the user name
    if (m/^${username}:/) {
      @fields=split(/:/, $_); 
 
      # extract user id
      $uid=$fields[2];
      print "the script runs as user $username with UNIX id $uid\n";
     }
   }
}
close(FH);

Auswertung der Laufzeit

Nun wird es spannend, welche der fünf Varianten am flinkesten ist. Rufen Sie die Konstrukte alle einzeln auf, liefert time bei allen einen Wert von etwa 1s. Um die Unterschiede deutlicher sichtbar werden zu lassen, bauen wir eine Schleife drumherum und lassen das ganze 10000 Mal durchlaufen:

#!/bin/bash
# define loops
loops=10000

time {
  for((i=$loops; i>0; i--))
  do
    userId=$UID
    userName=$(whoami)
    echo "the script runs as user $userName with UNIX id $userId"
  done
} | grep "real"

Analog erfolgt das auch für die Varianten 2 bis 5. Folgendes Ergebnis wird sichtbar:

Variante Ausführungszeit
Variante 1 mit whoami 8.25s
Variante 2 mit grep und cut 11.03s
Variante 3 mit grep und awk 17.1s
Variante 4 nur mit awk 13.9s
Variante 5 mit Perl 15.22s

Fazit

Eindeutiger Gewinner ist Variante 1, gefolgt Variante 2 und Variante 4. Es hilft also doch, bei der Programmierung stets die Laufzeit im Blick zu behalten.

Links

Samstag, 27. Mai 2017

Beweiszettel. Linux-Zertifizierungen kurz angerissen

Bücher zur Vorbereitung -- eine kleine Auswahl.
Beschäftigen Sie sich mit dem freien Betriebssystem Linux, rutschen Sie heute vielfach noch in die Kategorie der Exoten. Dabei ist Linux inzwischen ein Vierteljahrhundert alt und gehört in der IT-Welt zum Alltag. Damit werden nicht nur vereinzelte Endgeräte betrieben, sondern komplette Rechenzentren gefüllt.

Mit Linux nur zu arbeiten, ist das eine. Hingegen mehr davon zu verstehen und es auch produktiv nutzen zu können, das andere. Ein guter Weg, nachzuweisen, dass Sie mehr als nur der Oberflächenklicker sind, ist ein Zertifikat. Dieses steht dann für eine oder mehrere Prüfungen.

Grundsätzlich sortieren sich die Zertifizerungen in zwei Klassen ein -- distributionsübergreifend und distributionsspezifisch. Als Anbieter umfaßt das auf der einen Seite das Linux Professional Instititute (LPI), die Linux Foundation und die Computing Technology Industry Association (CompTIA). Auf der anderen Seite stehen die Hersteller bzw. Distributoren RedHat und SuSe.

Diese Prüfungen für Zertifikate werden derzeit angeboten:

Form Anbieter/Programm Zertifikat (Auswahl)
distributionsübergreifend LPI, Linux Foundation, CompTIA
distributionsspezifisch RedHat, SuSe
Aufgrund der längeren Marktpräsenz gelten die LPIC-Zertifikate als etabliert und werden bspw. auch durch die Bundesagentur für Arbeit öffentlich gefördert.
Weitaus seltener unterstützt werden RHCE/RHCSA sowie die SUSE-Prüfungen, nicht zuletzt weil sie herstellerspezifisch sind.

Im Prinzip erst seit 2017 am deutschen Markt vertreten und daher noch nicht so bekannt in Deutschland sind die Abschlüsse der Linux Foundation. Neben einem ansehnlichen Angebotsumfang kann es mit zwei großen Namen auftrumpfen -- Linus Torvalds und Microsoft. CompTIA ist zwar ebenfalls schon lange in Deutschland vertreten, tritt aber weniger als Linux-Spezialist auf.

Montag, 8. Mai 2017

Gesucht und Gefunden

Recherche im Baumhaus Berlin
Neben einer sehr angenehmen Atmosphäre hat das Baumhaus Berlin eine sehr originelle Form für eine Pinnwand - Schnüre und Wäscheklammern. Ein Blick darauf lohnt sich ebenso :)

Auf einen Blick sehen, wo was los ist

Freitag, 5. Mai 2017

Die Mäuse kommen

11+4 Mäuse
Alle sind für einen guten Zweck. 15 Mäuse unterstützen soziale Projekte.

Montag, 1. Mai 2017

Training Linux/Programmierung mit der bash in Hamburg 6.+7. Juni 2017

Diese bash -- immer muss ich da so viel eintippen! Wenn das nicht alles irgendwie einfacher gehen würde. Aber das geht tatsächlich und Sie können das auch erlernen. Aber es ist eine ganze Menge an Stoff.

Hier findet der nächste Kurs statt -- es gibt noch freie Plätze:

dama.go Hamburg, Süderstraße 77, 20097 Hamburg
Dienstag, den 6. und Mittwoch, den 7. Juni 2017
9h00-16h30

Kontakt und Anmeldung zum bash-Kurs:
Stefanie Johannsen Cömert
Telefon: (040) 254 133 950

Und das steht bisher als Themen auf dem Plan:

  • Die bash im Detail
  • Die bash als Programmiersprache
  • Praktische Shellskripte
  • Interaktive Shellskripte
  • Der Stromeditor sed
  • Die Programmiersprache awk

Die Schulung findet auf einem Debian GNU/Linux statt.

Berliner Kleinkunst - die Hauptstadtpolka

Hauptstadtpolka live in der c-base am 30. April 2017
Das Trio aus Dirk, Dirk & Wulf bildet die Hauptstadtpolka. Berliner Kleinkunst, welche zwischen Swing, Jazz, Klezmer und Seemannsliedern unterhaltsam hin-und-her-maändert. Instrumentiert mittels Tuba, Akkordeon und dem Schlagzeug verleiht Wulfs Stimme den Melodien ihren einprägsamen Charakter. Spielt häufiger so schön, Jungs!

Freitag, 28. April 2017

Digitale Zuganzeiger der DB

Digitale Zuganzeiger. Die rote Markierung zeigt den Bereich auf dem Bahnsteig an.
Seit Herbst 2016 durchläuft der der Bahnhof Berlin-Südkreuz an mehreren Stellen eine Modernisierung. Am auffälligsten sind die digitalen Zuganzeiger am Bahnsteig, die die aktuelle Wagenreihung der nächsten Züge darstellen. Damit findet sich bspw. der Weg zum Speisewagen ohne Umweg -- der Kaffee für unterwegs ist somit gesichert.

Freitag, 21. April 2017

Office im Rucksack

Office im Rucksack. Digitale Nomaden unterwegs.


Arbeiten von unterwegs? Gelingt mit viel Selbstdisziplin und geht auch nicht für alle Branchen. Der aktuelle Beitrag im LinuxUser 05/2017 erklärt das ganze näher.

Sonntag, 26. Februar 2017

Unterwegs im Zululand





Unterwegs entlang der Route 66

Jedes Jahr am 23. Februar findet das Khekhekhe-Festival in der Region KwaZulu-Natal (Zululand) statt. Es erinnert an König Diniswayo und wie er seine Kraft über die Schlangen gewann. Das Festival ist eines der letzten traditionellen Veranstaltungen, die neben Geschichten auch Tänze und Beschwörungen beinhaltet. Mehr Informationen lesen Sie hier.


Die Beschützer der Häuser



Dienstag, 21. Februar 2017

Abendstimmung

Manche Momente sind festhaltenswert - so auch dieser abendliche Himmel mit Sonnenuntergang im Hafen von Kapstadt.

Abendstimmung

Montag, 20. Februar 2017

Geballte Informationen aus erster Hand - das Debian-Paketmanagement-Buch

Seit 2013 arbeiten Axel Beckert und ich an dem Buch zum Thema Debian-Paketmanagement. Mittlerweile umfaßt es mehr als 400 Seiten kompaktes Wissen zum dem Thema. Es unterteilt sich in Grundlagen, Werkzeuge und Anwendungsfälle für die Praxis.

Webseite des Buchprojekts


Unser Buch steht seit Sommer 2015 unter einer Creative Commons (CC-BY-SA)-Lizenz und ist für jeden Interessierten zur freien Nutzung über die Versionierungsplattform GitHub verfügbar. Darüber kann jeder am Buch mitwirken und Korrekturen sowie Ergänzungen vornehmen. Diese fließen live in das Projekt ein und erlauben eine stets aktualisierte Fassung als HTML, ePub, MobiPocket oder PDF. Diese Ausgabeformate werden automatisch gebaut und stehen innerhalb kürzester Zeit online zur Verfügung. Damit können Sie unser Buch auch komplett online lesen.

Uns freut auch sehr, dass das Buch als Debianpaket bereitsteht. Ab der kommenden Debian-Release 9 Stretch ist es fester Bestandteil der regulären Pakete.

Sonntag, 19. Februar 2017

Python-Tutorial und Trainings



Seit mehreren Jahren biete ich Trainings zur Programmiersprache Python an. Das umfaßt den Einstieg in die Skriptsprache, aber auch komplexere Themen wie Reguläre Ausdrücke, verlinkte Datenstrukturen und Objektorientierte Programmierung.

Dazu pflege ich ein Tutorial auf GitHub. Heute kamen darin etliche Beispiele für die Praxis hinzu. Diese Beispiele zeigen die Verwendung der nützlichen Module re, datetime, csv und fileinput.

In Kürze stehen auch wieder Schulungen zu Python auf Linux an. Die Termine folgen hier im Blog, sobald bekannt.

Mandela Run 2017

Am 11. März 2017 fand in der Nähe von Stellenbosch der jährliche Mandela Run statt. Diese Veranstaltung erinnert an die Freilassung Nelson Mandelas, welche sich dieses Jahr zum 27. mal jährt. Die Route folgt dem Weg, den Nelson Mandela seinerzeit aus dem Gefängnis nahm. Zur Auswahl standen eine Laufstrecke von 27km, von 10km und von 5km.

Vor dem Start der 5km-Strecke
Nach der erfolgreichen Teilnahme am Run war dieses Foto obligatorisch:

Geschafft!

Dienstag, 7. Februar 2017

Cape Town Cycle Tour - #Cancermustfall

Am 12. März 2017 wird erneut die Cape Town Cycle Tour stattfinden. Es ist eines der größten und populärsten Radrennen im südlichen Afrika. Hunderte von Teilnehmern kommen dazu aus der ganzen Welt zusammen, um dabei mitzufahren.

Mandy unterwegs beim Training

Jeder kann daran teilnehmen -- sei es nur aus Interesse am Sport, an der Bewegung an der frischen Luft, als persönliche Herausforderung oder um damit eine Organisation zu unterstützen. Letzteren Weg hat Mandy Neumeyer eingeschlagen. Sie nimmt an dem Rennen teil, um damit die Non-Profit-Organisation Ari´s Cancer Foundation (ACF) zu unterstützen. Die ACF ist die erste und einzige Organisation in Südafrika, die ihren Fokus auf Heranwachsende und junge Erwachsene hat, die mit der Diagnose Krebs konfrontriert sind. Das betrifft das Lebensalter von 15 bis 39 Jahren. Häufig gibt es für diese Menschen in dieser Altersgruppe keine adäquate Behandlung -- entweder werden sie falsch diagnostiziert, oder sind sie zu jung oder alt, um angemessen als junge Erwachsene behandelt zu werden.

Mandy sagt über sich: Cancer has stroked the life of all of us in one way or the other. I had a cancer diagnosis myself in 2012 and the Cape Town Cycle Tour will be a possibility for me to push my body and to feel what is capable of and therefore to win the trust in my own body back. But what makes this event extra special is the chance to make a difference in the life of those young underprivileged adults fighting cancer.

Die Ari´s Cancer Foundation unterstützt Familien, die den Krebs bekämpfen und mit dem emotionalen Trauma sowie der finanziellen Belastung der Behandlung umgehen müssen. Viele dieser Familien verfügen nicht über eine finanzielle Unterstützung, medizinische Hilfe oder eine Krankenversicherung, die die Kosten trägt. Mandy war bestürzt, als sie erfahren hat, dass die Behandlung in Südafrika nicht abgedeckt ist.

Um die Behandlung zu erleichtern, hat die Ari´s Cancer Foundation die sogenannte Youth Booth entwickelt. Das ist ein komfortabler, mobiler Arbeits- und Entspannungsbereich, in dem sich junge Erwachsene während der Behandlung aufhalten können und dabei von dieser abgelenkt werden. Derzeit läuft die Suche nach den Mitteln für die dritte Box dieser Art.

Youth Booth (Pressebild)


Möchten auch Sie Mandy bei ihrer Aktion unterstützen und einen Beitrag zur Linderung leisten? Jeder noch so kleine Beitrag zählt.

Nehmen Sie Kontakt zu Mandy Neumeyer auf: mandy.neumeyer@web.de