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Donnerstag, 2. November 2017

Eins

Ein Jahr Kapstadt. Ein Jahr Eintauchen und Schwimmen in einer Welt, die sich irgendwo ähnlich ist und sich trotzdem so anders als das vorher Gewohnte anfühlt. Eine neue Mischung aus anderen Gewohnheiten und Abläufen, Menschen und Hautfarben sowie Gerüchen und Geräuschen, die jeden Tag spannend ist und sich so sehr von Europa abhebt. Es fühlt sich leicht an und setzt doch viel mehr Organisiertheit voraus, ohne das es nicht geht. Vor der faszinierenden Kulisse des Tafelbergmassifs und des blauen Ozeans darf nicht vergessen werden, das Business auch konstantes Werkeln bedeutet. Dranbleiben ist angesagt.

War der Schritt richtig? Ja. Weiter? Ja! Zeit für eine Eins und den Start in die Zwei.

Jubiläums-Eins

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Das kulturelle Erbe hübsch verpackt

Wie bereits im September berichtet, hat MyCiti anlässlich des Heritage Day einen speziellen Linienplan veröffentlicht, in dem auch die Sehenswürdigkeiten in und um Kapstadt samt passender Haltestelle eingetragen sind. Die Karte kommt mit einem hübschen Cover und macht neugierig auf den Inhalt. So wird der nächste Ausflug richtig gut.

Hülle der Karte

Sonntag, 22. Oktober 2017

Der Sommer ist wieder da

Endlich ist er zurück - der Sommer. Nach etlichen Tagen mit eher gemischtem Wetter wird es wärmer und die Sonnenscheindauer größer. Das gibt Energie und motiviert, mehr Zeit draußen zu verbringen. Bei der Location ist das sicherlich auch kein Wunder.

Hout Bay mit Strand

Kapstadt mit Hafen und Tafelberg

Montag, 25. September 2017

Hadedas. Der persönliche Klang von Afrika

Afrika ist überall anders und passt nicht in eine vorgefertigte Schublade. Zudem hat jeder seine persönliche Referenzen, was er mit einem zunächst für ihn fremden Kontinent oder Ort verbindet.

Für die einen ist es das Meeresrauschen, für den anderen die Sprachvielfalt der Menschengruppen oder das Hupen der Autos. Für mich ist es der charakteristische Ruf des Hadeda Ibis (Bostrychia hagedash). Diese Vogelart gehört zu den Ibisen und zählt zu den lautesten Vertretern seiner Art. Mit diesem Geräusch frühmorgens geweckt zu werden, heißt für mich, in Afrika zu sein.


Sonntag, 24. September 2017

Das kulturelle Erbe im Blick

Seit 1995 feiert Südafrika am 24. September offiziell den Heritage Day. Dieser Tag gilt als offizieller Feiertag. Ziel ist, den Blick für das kulturelle Erbe sowie die Vielfalt von Glauben und Traditionen zu erhalten -- das, was die südafrikanische Nation in seiner Gesamtheit auch sehr spannend macht. Um diese Vielfalt bewußter zu erleben, laufen etliche Veranstaltungen, die unter dem Hashtag #HeritageDay kommentiert und dokumentiert werden.

Damit Sie einen schärferen Blick für die Vielfalt bekommen, hat sich MyCiti -- einer der Nachverkehrsbetreiber in Kapstadt -- etwas sehr hübsches einfallen lassen. Von seiner Karte mit den einzelnen Buslinien gibt es seit Ende der Woche auch eine spezielle Ausgabe, auf der 20 Sehenswürdigkeiten eingetragen sind.

Der MyCiti-Routenplan (Ausschnitt)
Neben der Buslinie, mit der Sie den Ort erreichen, finden Sie eine Kurzbeschreibung zur Sehenswürdigkeit. Auf geht's!

Die Sehenswürdigkeiten mit Liniennummer (Ausschnitt)

Mittwoch, 20. September 2017

Share the road

Mobilität ist in (Süd)Afrika ein großes Thema. Die Benutzung eines Kraftfahrzeugs stellt für viele Menschen die einzige Möglichkeit dar, um sich in überschaubarer Zeit zwischen zwei Orten zu bewegen. Lediglich in den Großstädten wie bsw. Kapstadt, Johannesburg und Durban besteht ein öffentliches, dichtes Nahverkehrsnetz.

In der Region Western Cape -- sprich in und um Kapstadt -- sind das MyCiti, Golden Arrow und Minitaxis. Während MyCiti und Golden Arrow auf festen Routen unterwegs sind, sind die Minitaxis deutlich flexibler. Sie bringen Sie genau dahin, wo Sie hinwollen und halten an allen möglichen und unmöglichen Stellen auf Zuruf.

Trotzdem habe sich einige Strecken herausgebildet, die als zentrale Verkehrsadern regelmäßig von den Minitaxis frequentiert werden. Diese inoffiziellen und nicht ausgeschilderten Routen wurden vom Projekt WhereIsMyTransport in enger Zusammenarbeit mit den Betreibern und Eigentümern der Minitaxis erfaßt und in den zentralen Liniennetzplan integriert.

Ausschnitt des Liniennetzes
Für Radfahrer ist es mitunter sehr schwierig, sich den Platz auf den Straßen zu erkämpfen. Initiativen wie Arrive Alive oder die Pedal Power Association kämpfen für mehr Gleichberechtigung. Vielfach erinnern Hinweisschilder daran, dass es noch andere Verkehrsteilnehmer außer Autos gibt.

Hinweis am Chapman's Peak Drive

Donnerstag, 14. September 2017

Unterwegs auf der Langstrecke

Wer in Europa unterwegs ist, kommt in kurzer Zeit recht schnell voran. Trotzdem erscheint einem das recht groß. Was Distanzen wirklich bedeuten, merkt man erst, wenn sich das Flugzeug nicht mehr spürbar auf der Landkarte bewegt. Nachfolgend zwei Aufnahmen vom Flug von Istambul nach Kapstadt.

Gleich sind wir da. Noch eineinhalb Stunden.

Fast gerade runter von Istambul nach Kapstadt.

Samstag, 1. Juli 2017

Co-Working Spaces: Spin Street House, Cape Town

Mitten im geschäftigen Zentrum von Kapstadt befindet sich der Co-Working Space Spin Street House (SSH). Dieser residiert in einem Gebäude, welches bereits etliche Jahrzehnte Geschichte dieser Stadt miterlebt hat. Verteilt über drei Etagen, stehen sowohl flexible, als auch fest anmietbare Arbeitsplätze zur Verfügung. Genutzt wird das Angebot derzeit von Einzelpersonen, als auch kleineren Firmen unterschiedlichster Branchen.

Flexible Arbeitsplätze in historischem Ambiente
Der Co-Working Space glänzt durch eine ausgezeichnete Internetanbindung, zentrale Lage, viel Platz zum Arbeiten Dank großer Schreibtische, Sauberkeit sowie ingesamt eine sehr angenehme Atmosphäre. Ergänzt wird das ganze durch eine große Küche, mehrere Besprechungsräume sowie einem Raum mit Sofa, falls ein Nickerchen notwendig wird. Die Kombination aus historischer Einrichtung und modernen Technologien gibt dem Haus seinen besonderen Reiz.

Montag, 8. Mai 2017

Gesucht und Gefunden

Recherche im Baumhaus Berlin
Neben einer sehr angenehmen Atmosphäre hat das Baumhaus Berlin eine sehr originelle Form für eine Pinnwand - Schnüre und Wäscheklammern. Ein Blick darauf lohnt sich ebenso :)

Auf einen Blick sehen, wo was los ist

Sonntag, 29. Januar 2017

Einen GPX-Track auf einer Landkarte darstellen

Routen und Wege erfassen Sie mit einem GPS-fähigen Gerät, bspw. ihrem Smartphone. Dafür muss bei diesem die Standorterfassung über GPS eingeschaltet werden, damit es die Verbindung zu den Navigationssateliten herstellen kann. Das erreichen Sie über die Einstellungen ihres Gerätes. I.d.R. ist für die Nutzung dieser Funktion keine Datenverbindung erforderlich.

Die Wegpunkte selbst erfassen Sie mit einem zusätzlichen Programm, bspw. GPS Logger für Android. Damit gelingt das automatisiert und in regelmäßigen Abständen.

GPS Logger im Einsatz
Zur Darstellung des GPX-Tracks stehen Ihnen verschiedene Werkzeuge zur Verfügung, bspw. gpsprune, QLandkarteGT und dessen nachfolger QMapShack. Alle Erlauben das direkte Einlesen des Tracks sowie die Nachbearbeitung, sofern erfasste Wegpunkte korrigiert werden müssen. Die nachfolgenden Abbildungen zeigen die Darstellung in gpsprune und QLandkarteGT. Alle Darstellungen verwenden das Kartenmaterial von OpenStreetMap.

Eine erfaßte Wegstrecke mit Höhenprofil und Details zu dem ausgewählten Wegpunkt, dargestellt mit gpsprune

Die gleiche Wegstrecke samt Wegpunkten und Höhenprofil, dargestellt mit QLandkarteGT

Duiker's Island - der westlichste Punkt des Weges


Samstag, 28. Januar 2017

Naturschauspiele am Kap

Manche Momente sind einfach nur beeindruckend anzusehen - hier die Fallwinde und die Wolken zum Sonnenuntergang südlich von Kapstadt.

Abendstimmung in Clifton

Hier liegt der Hafen von Hout Bay in der Abendstimmung.

Abendstimmung in Hout Bay

Dienstag, 17. Januar 2017

Hout Bay's Schätze

Der kleine Ort liegt etwa 20km südlich von Kapstadt an einer malerischen Bucht und hat etwa 20.000 Einwohner. Eingerahmt von den schroff wirkenden Höhenzügen des Tafelbergmassivs bieten sich faszinierende Kontraste zwischen dem blauen Wasser des Atlantiks, dem hellen Sandstrand und der mediterranen Vegetation - ganz ohne den Trubel der Mutterstadt Cape Town.

Zunächst etwas unscheinbar wirkend, glänzt es mit den lokalen Attraktionen wie dem jedes Wochenende stattfindenden Hout Bay Market sowie dem World of Birds. Letzteres ist ein mit privater Initiative eingerichteter und erhaltener Zoo, der sich vorrangig der Vogelwelt der südlichen Hemisphäre widmet. Mit über 400 verschiedenen Spezies gilt es als der größte Vogelpark Südafrikas. Die Anregung von Dirk Deimeke hat sich voll gelohnt - danke!

Gehege im World of Birds

Hout Bay ist weiterhin Ausgangspunkt des Chapman’s Peak Drive, einer etwa 9km langen, mautpflichtigen Strecke am Meer entlang in Richtung des Kap der Guten Hoffnung. Diese Strecke ist sowohl für den Fahrer, als auch für den Beifahrer ein echter Genuß.

Blick von Hout Bay auf den Chapman's Peak Drive

Der Empfehlung der Mother City Hikers und dem Cape Town Magazine folgend, ergeben sich attraktive Blickwinkel von den Höhenzügen rund um den Ort. Neben leichteren Routen wie bspw. zur Sandy Bay mit mehreren Schiffswracks erlauben der Constantiaberg (928m) und der Skorsteenberg (504m) imposante Aufstiege im Table Mountain National Park.

Abendstimmung auf dem Plateau rund um den Skorsteenberg mit Blick zum Tafelberg

Mittwoch, 11. Januar 2017

Auswertung mit NumPy, Pandas und Matplotlib

Die drei Python-Bibliotheken NumPy, Pandas und Matplotlib erlauben eine Datenauswertung mit graphischer Darstellung. Die Ausgabe der Wegstrecken für 2016 ergibt nachfolgende Grafik. Jeder enthaltene Staffelbalken repräsentiert dabei einen Monat.

Darstellung als Staffelbalken mit Legende

Die Legende in obiger Abbildung wird automatisch erzeugt, ist hier aber noch nicht optimal. Gleiches gilt für die verwendeten Farben in der Darstellung. Ideal wäre, wenn jede Wegstrecke eine eigene, unverwechselbare Farbe hätte.

Zur Erzeugung der Grafik kommt zunächst dieser Aufruf zum Einsatz:

df = pd.DataFrame(distances, index=month,columns=pd.Index(travelDescription))
df.plot(kind='barh', stacked=True)

df ist ein DataFrame aus der Pandas-Bibliothek. Dieser wird gefüttert mit den Distanzen, den Zeitintervallen und den Beschreibungen der jeweiligen Wegstrecke. plot() berechnet daraus die horizontalen Balken, der Parameter stacked=True sorgt für die Staffelung.

Die Methode plot() kennt einen weiteren Parameter namens colormap, mit der Sie die Farbauswahl steuern. Zur Auswahl stehen über ein dutzend Farbsets, bspw. Blues, Pastel1, Pastel2, spectral oder auch autumn. Je nach Farbset ist es ein Übergang zwischen zwei einzelnen Farben oder ein mehrstufiges Spektrum. Eine genaue Übersicht liefert Ihnen dazu das SciPy Cookbook. Die nachfolgende Abbildung benutzt das Farbset Set1 und macht die Darstellung schon aussagekräftiger. Folgender Aufruf wird dazu genutzt:

df.plot(kind='barh', stacked=True, colormap='Set1')


Darstellung als Staffelbalken mit Farbset Set1 und Legende

Dienstag, 10. Januar 2017

Aufbruch nach Süden

Strahlend blauer Himmel mit Sonnenschein macht die kalte Januarluft Berlins etwas erträglicher. Bald ist es soweit und ich habe erneut afrikanischen Boden unter den Füßen. Anspannung, Vorfreude und Herzklopfen. Es dauert nicht mehr allzu lange - hoffe ich.

Blick auf das Rollfeld in Berlin-Tegel

Sonntag, 1. Januar 2017

Mit Linux-Bordmitteln Fahrstrecken ausrechnen

Unterwegs zwischen Neuenburg und Genf
Wer viel zwischen unterschiedlichen Orten unterwegs ist, kennt das Bedürfnis: irgendwann will man wissen, wieviele Kilometer man tatsächlich zurückgelegt hat. Erfassen Sie das nicht automatisiert mit ihrem Smartphone -- bspw. mit Route Tracker --, helfen für das Ergebnis etwas Handarbeit und wenige Zeilen Programmcode.

Grundlage für die Berechnung ist eine Textdatei mit den fünf Spalten Anzahl, Von, Nach, Distanz und Grund. Erstere gibt an, wie häufig diese Strecke genutzt wurde, Von und Nach den Start- und Endpunkt der Reise, Distanz die Entfernung zwischen Start- und Endpunkt sowie Grund den Anlass der Reise. Alle Spalten sind mit Tabulatoren voneinander getrennt, damit die Spalten bei der Ausgabe auf dem Terminal oder im Texteditor auch hübsch untereinander angeordnet werden. Leerzeichen kommen nicht als Spaltentrenner in Frage, da Ortsangaben noch Erweiterungen wie Flußnamen oder Regionen haben können.

Ausschnitt aus den erfaßten Strecken für 2016 im Texteditor Vim
Für die Lösungsvariante tritt awk in den Ring und punktet mit einem Dreizeiler.

awk-Variante zur Berechnung der Gesamtkilometerzahl
In Zeile 1 wird der Inhalt der internen awk-Variable FS redefiniert. FS kürzt field separator ab und beinhaltet die Trennzeichen, die awk benutzt, um die einzelnen Spalten zu erkennen. Hier wird FS auf mehrfach aufeinanderfolgende Tabulatoren gesetzt.

In Zeile 2 werden der Inhalt der beiden Spalten 1 und 4 miteinander multipliziert und zur Variable gesamt addiert. awk merkt sich für jede gelesene Zeile den Spalteninhalt in den Variablen $1 bis $5. Die Spaltentrennung erfolgt anhand von FS wie zuvor in Zeile 1 festgelegt.

Nützlich sind hier mehrere Automatismen von awk:
  • die Variable gesamt wird automatisch angelegt und mit 0 initialisiert, sofern diese noch nicht existiert. 
  • Enthalten die Variablen $1 bis $5 keine Zahlenwerte, erfolgt keine Berechnung. Damit wird die erste Zeile elegant verabeitet und muss nicht zuvor von Hand entfernt werden.
  • Alles zwischen den beiden Schlüsselworten BEGIN und END wendet awk auf jede gelesene Zeile an. Eine explizite for-Schleife entfällt.
Abschließend erfolgt in Zeile 3 die Ausgabe der aufsummierten Gesamtkilometer mit Hilfe der awk-Funktion printf.

Für das Kalenderjahr 2016 sieht das Ergebnis wie folgt aus, wobei das awk-Skript aus der Datei distanz.awk kommt und das Fahrtenbuch in der Datei fahrtenbuch-2016.txt enthalten ist:

$ awk -f distanz.awk fahrtenbuch-2016.txt
Gesamt: 100245 km

$

Das sind zweieinhalbmal um die Erde. Welche Orte es 2016 waren, entnehmen Sie dieser Liste.

Weitere Lösungsvarianten für die Shell sowie mittels Python, Perl, Tcl und SQL inklusive einer ausführlichen Beschreibung entnehmen Sie meinem Artikel Sieben Brücken. Alltagsaufgaben mit Bordmitteln lösen aus LinuxUser 05/2016. Die Skripte finden Sie auch in meinem Repository auf GitHub.

Samstag, 31. Dezember 2016

Arbeitsorte 2016

Autoren, Kreative, Entwickler und Digitale Nomaden brauchen ihren Freiraum. Dazu zählen auch die Arbeitsorte, die wesentlich zum produktiven Schaffen beitragen. Das Flair des gewählten Ortes dient häufig als Inspirationsquelle und trägt somit wesentlich zum Ergebnis bei.

Reisehilfsmittel und eine Auswahl der Souvenirs

Für die meisten Orte ist es eine Kombination aus passender Infrastruktur, Wohlfühlen, Ungezwungenheit, Ruhe und der produktiven Atmosphäre der Mitwirkenden um einen herum. Es setzt jedoch einerseits voraus, diese Freiheit der selbständigen Ortswahl als Privilleg wahrzunehmen und anzuerkennen, sich aber andererseits auch gleichzeitig in eine Art Blase zu begeben und seine Umgebung etwas auszublenden, um nicht gar zu sehr von dieser abgelenkt zu werden. Das gelingt nicht immer und nicht jeder Ort ist für die Erfüllung einer Aufgabe geeignet.

Coworking Spaces in Berlin - hier hervorgehoben das Betahaus in Kreuzberg


Berlin glänzt mit seiner großen Auswahl an Cafes und Coworking Spaces, die sich über die gesamte Stadt verteilen. Lausanne und Genf spielen ihre Karten aus Wasser, der Juraregion und dem französischen Flair mit internationalem Einschlag aus.

Am Ufer des Genfer Sees
Ganz anders und schon fast mythisch wirkt der Bodensee. Hier hat sich seit 2014 der Coworking Space CoBo in Bottighofen etabliert. Direkt am Seeufer gelegen, verbindet er Arbeitsraum und das Handwerk des Bootsbauers.

Kapstadt (Cape Town) gilt als eines der Kreativhochburgen Afrikas. Es treffen afrikanische, europäische und asiatisch-indische Einflüsse aufeinander und sorgen für eine einzigartige Melange. Bislang erfolgreich getestet wurden das Workshop17 (V&A Waterfront) sowie die Woodstock Exchange.

Arbeiten im Watershed (Workshop17)


Freitag, 30. Dezember 2016

Wander- und Entdeckertouren 2016

Dieses Jahr war ich in Regionen und Kulturräumen unterwegs, die landschaftlich sehr vielfältig sind und sich stark voneinander unterscheiden. Es beinhaltete ein permanentes Wechselspiel zwischen lebhaften Metropolen und einsamer Natur, zwischen markanten Höhenzügen, weiten Ebenen und dem Meer. Das ganze fand zudem erstmals auf zwei Kontinenten statt - Europa und Afrika.

Unterwegs im Elsaß und in den Vogesen
Im Frühjahr folgte ich der Route GR53 - dem Vogesen-Kammweg. In mehreren Etappen führte es mich von Wissembourg nach Lembach, Saverne, zum Rocher du Dabo und zum Col du Donon. Den Abschluß bildete Strasbourg. Insgesamt waren das 152km zu Fuß und 30km mit der Bahn. Alle Etappen sind kartographiert und via Gpsies als GPS-Track verfügbar.

Die einzelnen Etappen bei Gpsies
Im Laufe des Jahres folgten weitere Touren - so in der Westschweiz, am Bodensee und im Großraum Berlin. Jede Strecke wird bislang mit dem Werkzeug QLandkarteGT aufbereitet.

Nachbearbeitung der Route um die Halbinsel Stralau
Ab August rückte Südafrika in den Fokus - speziell die Kapregion. In und um Kapstadt folgten bspw. Erkundungen am Kap der Guten Hoffnung, im Tafelbergmassiv und entlang der Westküste.

An der felsigen Atlantikküste