Die Region Western Cape mit seiner Metropole Kapstadt erlebt derzeit eine der größten Dürreperioden seiner Geschichte. In Folge dessen werden etliche Meerwasseraufbereitungsanlagen errichtet und neue Wasserquellen erschlossen.
Zeitgleich gelten seit längerem immer stärkere Restriktionen in Bezug auf den Wasserverbrauch -- derzeit ist es Stufe 6. Damit ist bspw. nicht nur das Befüllen von Swimmingpools sowie das Waschen von Autos nicht mehr gestattet, ebenso sinkt der erlaubte Verbrauch pro Grundstück bzw. Haushalt auf 10500l pro Monat. Zusätzlich tritt ab Februar eine Verbrauchssteuer in Kraft, die sich anhand des Grundstückswertes bemisst.
Um sich einen Überblick zum Verbrauch jedes Einzelnen zu verschaffen, hat die Stadt Kapstadt zudem den Verbrauch pro Grundstück auf einer Landkarte visualisiert. Der nachfolgende Ausschnitt dokumentiert den Stand vom November für den Vorort Sea Point.
Link zur Landkarte: https://citymaps.capetown.gov.za/waterviewer/
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Mittwoch, 17. Januar 2018
Mittwoch, 8. November 2017
Lean Coffee
Der Mittwochmorgen gehört inzwischen einem kleinen Zusammensein, genannt Lean Coffee Startup Meeting. Unternehmer und Ingenieure aus allen Bereichen treffen sich zu einem recht zwanglosen Gedankenaustausch in einem vorher vereinbarten Cafè. Den Kaffee sponsorn die Organisatoren.
Klingt erstmal reichlich unorganisiert, ist es aber beileibe nicht. Der Ablauf der Veranstaltung ist auf eine Stunde begrenzt und folgt der Methode des Lean Coffee. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde notiert jeder Teilnehmer auf Notizzetteln die Themen, die er gern besprechen möchte -- von der Besiedlung des Mars über neueste Fintech-Trends bishin zu kniffligen Fragen bei der Unternehmensführung. Nach drei Minuten werden die Vorschläge bewertet -- dazu vergibt jeder Teilnehmer maximal drei Punkte auf den Notizzetteln. Der Koordinator der Veranstaltung legt danach fest, welche Themen besprochen werden. Die Themen mit den meisten Punkten haben Vorrang, da sie das größte Interesse aller Teilnehmer signalisieren.
Nach fünf Minuten wird per Daumen-hoch oder -runter abgestimmt, ob das Thema für weitere drei Minuten interessant ist. Danach wird das Thema gewechselt. Zum Schluß sammeln sich alle Themen.
Warum das Ganze? Die Gründe reichen vom gemeinschaftlichen Austausch mit Gleichgesinnten auf Augenhöhe über das Problemlösen bis hin zum Knüpfen von neuen Kontakten. Auch wer neu in der Stadt ist, findet somit flink und unkompliziert Anschluß.
Jetzt heißt es wieder eine Woche warten -- bis zum nächsten Zusammentreffen.
Klingt erstmal reichlich unorganisiert, ist es aber beileibe nicht. Der Ablauf der Veranstaltung ist auf eine Stunde begrenzt und folgt der Methode des Lean Coffee. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde notiert jeder Teilnehmer auf Notizzetteln die Themen, die er gern besprechen möchte -- von der Besiedlung des Mars über neueste Fintech-Trends bishin zu kniffligen Fragen bei der Unternehmensführung. Nach drei Minuten werden die Vorschläge bewertet -- dazu vergibt jeder Teilnehmer maximal drei Punkte auf den Notizzetteln. Der Koordinator der Veranstaltung legt danach fest, welche Themen besprochen werden. Die Themen mit den meisten Punkten haben Vorrang, da sie das größte Interesse aller Teilnehmer signalisieren.
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| Gespräche mittendrin |
Nach fünf Minuten wird per Daumen-hoch oder -runter abgestimmt, ob das Thema für weitere drei Minuten interessant ist. Danach wird das Thema gewechselt. Zum Schluß sammeln sich alle Themen.
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| Zusammenfassung am Schluß |
Jetzt heißt es wieder eine Woche warten -- bis zum nächsten Zusammentreffen.
Donnerstag, 2. November 2017
Eins
Ein Jahr Kapstadt. Ein Jahr Eintauchen und Schwimmen in einer Welt, die sich irgendwo ähnlich ist und sich trotzdem so anders als das vorher Gewohnte anfühlt. Eine neue Mischung aus anderen Gewohnheiten und Abläufen, Menschen und Hautfarben sowie Gerüchen und Geräuschen, die jeden Tag spannend ist und sich so sehr von Europa abhebt. Es fühlt sich leicht an und setzt doch viel mehr Organisiertheit voraus, ohne das es nicht geht. Vor der faszinierenden Kulisse des Tafelbergmassifs und des blauen Ozeans darf nicht vergessen werden, das Business auch konstantes Werkeln bedeutet. Dranbleiben ist angesagt.
War der Schritt richtig? Ja. Weiter? Ja! Zeit für eine Eins und den Start in die Zwei.
War der Schritt richtig? Ja. Weiter? Ja! Zeit für eine Eins und den Start in die Zwei.
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| Jubiläums-Eins |
Samstag, 14. Oktober 2017
Informationen zu Busnetz von Golden Arrow als Open Data verfügbar
Im Western Cape operieren mehrere Busunternehmen im Rahmen des ÖPNV, so z.B. MyCiti, Golden Arrow und die vielen privat betriebenen Minitaxis. Wie bereits früher berichtet, existiert seit Beginn diesen Jahres eine Karte der Initiative WhereIsMyTransport, auf der alle regelmäßigen Buslinien von MyCiti und den Minitaxis zusammengefasst sind. Das erleichert Ihnen den Weg von A nach B im Großraum Kapstadt erheblich.
Die frei verfügbare Datenmenge zum Verkehrsnetz wird jetzt noch größer. Wie OpenUp in der vergangenen Woche via Twitter mitteilte, stehen von nun an auch sämtliche Haltestellen des Busnetzes von Golden Arrow im Rahmen des Projekts Code for South Africa als Open Data zur Verfügung. Bereitgestellt hat die Daten freundlicherweise die Stadtverwaltung von Kapstadt. Damit wird die bereits bestehende Karte noch umfangreicher und erlaubt weitere Verknüpfungen und Erweiterungen der bestehenden Navigationssoftware.
Die frei verfügbare Datenmenge zum Verkehrsnetz wird jetzt noch größer. Wie OpenUp in der vergangenen Woche via Twitter mitteilte, stehen von nun an auch sämtliche Haltestellen des Busnetzes von Golden Arrow im Rahmen des Projekts Code for South Africa als Open Data zur Verfügung. Bereitgestellt hat die Daten freundlicherweise die Stadtverwaltung von Kapstadt. Damit wird die bereits bestehende Karte noch umfangreicher und erlaubt weitere Verknüpfungen und Erweiterungen der bestehenden Navigationssoftware.
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| Die Haltestellen von Golden Arrow auf einer Landkarte von Google Maps |
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Freitag, 13. Oktober 2017
Wildfeuer am Tafelberg
Rund um den Tafelberg flammen jedes Jahr immer wieder Feuer auf. Auf Fotos sieht das insbesondere in der Nacht sehr spektakulär aus. Die Rauchsäule ist oft sehr groß. Häufig ist die Ursache für das Feuer nicht ermittelbar, wobei die Trockenheit meist der entscheidenden Faktor ist. Das Unterholz brennt sehr schnell und großflächig.
Derzeit gibt es ein größeres Feuer auf der Westseite des Tafelbergmassivs zwischen Camps Bay und Hout Bay. Ausgebrochen ist es am Mittwoch, d.h. vor zwei Tagen. Trotz massiver Bekämpfung mit mehreren Löschhubschraubern und einer dreistelligen Anzahl an Einsatzkräften ist das Feuer bis heute nicht wirklich unter Kontrolle. Das beeinträchtigt auch den Verkehr, weil zeitweise die Küstenstraße (M6) gesperrt ist und somit die Verbindung nach Kapstadt sehr eingeschränkt ist.
Derzeit gibt es ein größeres Feuer auf der Westseite des Tafelbergmassivs zwischen Camps Bay und Hout Bay. Ausgebrochen ist es am Mittwoch, d.h. vor zwei Tagen. Trotz massiver Bekämpfung mit mehreren Löschhubschraubern und einer dreistelligen Anzahl an Einsatzkräften ist das Feuer bis heute nicht wirklich unter Kontrolle. Das beeinträchtigt auch den Verkehr, weil zeitweise die Küstenstraße (M6) gesperrt ist und somit die Verbindung nach Kapstadt sehr eingeschränkt ist.
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| Blick von Hout Bay zum Tafelberg mit Rauchwolken |
Mittwoch, 27. September 2017
Zeitz MOCAA. Ein Museum für den afrikanischen Kontent
Am 22. September 2017 eröffnete in Kapstadt das Zeitz Museum of Contemporary Art of Afrika, kurz: MOCAA. Beheimatet in einem ehemaligen Silo in den Docklands der Waterfront, gibt es auf 6 Etagen und über 9500qm verteilt den Raum frei für zeitgenössische Kunst aus dem afrikanischen Kontinent.
Das beinhaltet Skulpturen, Fotos, Audio- und Videoinstallationen sowie Zeichnungen von über 60 verschiedenen Künstlern. Es zeigt die gesamte Bandbreite und Vielfalt. Damit wird der Blick auf den Kontinent, seine Mystik und Glaubensebenen erlebbar. Status: anschauenswert.
Das beinhaltet Skulpturen, Fotos, Audio- und Videoinstallationen sowie Zeichnungen von über 60 verschiedenen Künstlern. Es zeigt die gesamte Bandbreite und Vielfalt. Damit wird der Blick auf den Kontinent, seine Mystik und Glaubensebenen erlebbar. Status: anschauenswert.
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| Auf der Terasse des Zeitz MOCAA |
Mittwoch, 20. September 2017
Share the road
Mobilität ist in (Süd)Afrika ein großes Thema. Die Benutzung eines Kraftfahrzeugs stellt für viele Menschen die einzige Möglichkeit dar, um sich in überschaubarer Zeit zwischen zwei Orten zu bewegen. Lediglich in den Großstädten wie bsw. Kapstadt, Johannesburg und Durban besteht ein öffentliches, dichtes Nahverkehrsnetz.
In der Region Western Cape -- sprich in und um Kapstadt -- sind das MyCiti, Golden Arrow und Minitaxis. Während MyCiti und Golden Arrow auf festen Routen unterwegs sind, sind die Minitaxis deutlich flexibler. Sie bringen Sie genau dahin, wo Sie hinwollen und halten an allen möglichen und unmöglichen Stellen auf Zuruf.
Trotzdem habe sich einige Strecken herausgebildet, die als zentrale Verkehrsadern regelmäßig von den Minitaxis frequentiert werden. Diese inoffiziellen und nicht ausgeschilderten Routen wurden vom Projekt WhereIsMyTransport in enger Zusammenarbeit mit den Betreibern und Eigentümern der Minitaxis erfaßt und in den zentralen Liniennetzplan integriert.
Für Radfahrer ist es mitunter sehr schwierig, sich den Platz auf den Straßen zu erkämpfen. Initiativen wie Arrive Alive oder die Pedal Power Association kämpfen für mehr Gleichberechtigung. Vielfach erinnern Hinweisschilder daran, dass es noch andere Verkehrsteilnehmer außer Autos gibt.
In der Region Western Cape -- sprich in und um Kapstadt -- sind das MyCiti, Golden Arrow und Minitaxis. Während MyCiti und Golden Arrow auf festen Routen unterwegs sind, sind die Minitaxis deutlich flexibler. Sie bringen Sie genau dahin, wo Sie hinwollen und halten an allen möglichen und unmöglichen Stellen auf Zuruf.
Trotzdem habe sich einige Strecken herausgebildet, die als zentrale Verkehrsadern regelmäßig von den Minitaxis frequentiert werden. Diese inoffiziellen und nicht ausgeschilderten Routen wurden vom Projekt WhereIsMyTransport in enger Zusammenarbeit mit den Betreibern und Eigentümern der Minitaxis erfaßt und in den zentralen Liniennetzplan integriert.
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| Ausschnitt des Liniennetzes |
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| Hinweis am Chapman's Peak Drive |
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Montag, 18. September 2017
Die Ausgabe von Asciidoc nach PDF anpassen
Asciidoc ist eine textbasierte Sprache (Markup Language). Diese vereinfacht es erheblich, (Text)Dokumente zu Erstellen, zu Pflegen und deren Änderungen in Revisionskontrollsystemen wie Git nachzuverfolgen. Aufgrund der Kompaktheit und Verständlichkeit der Sprache hat Asciidoc den Prozess zur gemeinsamen Erstellung und Pflege von Büchern, Dokumentation und Schulungsmaterial erheblich erleichtert.
Bei Asciidoc handelt es sich um Plaintext mit speziellen Markierungen. Erst durch den expliziten Aufruf eines Übersetzerprogramms wandeln Sie diesen Ursprungstext über mehrere Zwischenstufen in das gewünschte Zielformat um, bspw. zu Postscript, PDF, HTML, Epub und Handbuchseiten (Manpages). Im UNIX/Linux-Werkzeugkasten finden Sie dafür bspw. Asciidoc, a2x, Asciidoctor und Asciidoctor-pdf.
Der Weg von Asciidoc nach PDF funktioniert entweder über Dblatex oder über den Apache Formatting Objects Processor -- kurz FOP. Der erste Weg setzt auf die Werkzeugkette aus DocBook, xsltproc und Dblatex, der zweite nutzt statt Dblatex die auf Java basierende Software FOP. Beide Wege werden durch das Programm a2x gekapselt, d.h. mit einem einzigen Aufruf angestoßen. Für Dblatex sieht der Aufruf wie folgt aus:
a2x -f pdf document.adoc
Der Schalter -f pdf veranlasst a2x, das Backend Dblatex zu benutzen. Für die Verwendung von FOP nutzen Sie stattdessen diesen Aufruf:
a2x --fop document.adoc
Zur Demonstration nutzen wir dieses Asciidoc-Dokument, in den beiden vorherigen Aufrufen schlicht als document.adoc bezeichnet. Der darin genutzte Text stammt nicht vom Autor selbst, sondern wurde aus dem Wikipedia-Artikel zu Kapstadt entnommen und etwas bearbeitet.
:author: Frank Hofmann
= Visiting South Africa =
== Cape Town ==
Cape Town is a port city on South Africa’s southwest coast, on a peninsula beneath the imposing Table Mountain. Slowly rotating cable cars climb to the mountain’s flat top, from which there are sweeping views of the city, the busy harbor and boats heading for Robben Island, the notorious prison that once held Nelson Mandela, which is now a living museum.
image::capetown.jpg[width=200]
Die erzeugten Ergebnisse in der Ausgabe fallen durch die verwendeten Stilvorlagen recht unterschiedlich aus. Während der Weg über Dblatex sowohl ein Titelblatt, die Revisionshistorie des Dokuments sowie ein Inhaltsverzeichnis produziert, ist die Ausgabe via FOP deutlich kompakter.
Dblatex bietet eine Reihe von Schaltern, um die Elemente der Ausgabe zu verändern. Möglich sind zum Beispiel diese hier:
Im Aufruf sieht das dann wie folgt aus, um weder eine Revisionshistorie zu erhalten und lediglich eine Liste der Tabellen:
a2x -f pdf --dblatex-opts "-P latex.output.revhistory=0 -P doc.lot.show=table" document.adoc
Am besten legen Sie das in einem Shellskript ab. Das erleichtert nicht nur das Experimentieren mit den Parametern, sondern auch die spätere Automatisierung im Übersetzungsprozess.
Das obige Skript erwartet einen zusätzlichen Parameter im Aufruf. Dieser beinhaltet den Namen ihres Dokuments, welches Sie nach PDF übersetzen möchten. Benennen Sie ihr Skript convert2pdf.sh und übersetzen ihr Dokument namens document.adoc, sieht der Aufruf wie folgt aus:
./convert2pdf.sh document.adoc
Das fertige PDF-Dokument liegt dann im lokalen Verzeichnis vor.
Bei Asciidoc handelt es sich um Plaintext mit speziellen Markierungen. Erst durch den expliziten Aufruf eines Übersetzerprogramms wandeln Sie diesen Ursprungstext über mehrere Zwischenstufen in das gewünschte Zielformat um, bspw. zu Postscript, PDF, HTML, Epub und Handbuchseiten (Manpages). Im UNIX/Linux-Werkzeugkasten finden Sie dafür bspw. Asciidoc, a2x, Asciidoctor und Asciidoctor-pdf.
Der Weg von Asciidoc nach PDF funktioniert entweder über Dblatex oder über den Apache Formatting Objects Processor -- kurz FOP. Der erste Weg setzt auf die Werkzeugkette aus DocBook, xsltproc und Dblatex, der zweite nutzt statt Dblatex die auf Java basierende Software FOP. Beide Wege werden durch das Programm a2x gekapselt, d.h. mit einem einzigen Aufruf angestoßen. Für Dblatex sieht der Aufruf wie folgt aus:
a2x -f pdf document.adoc
Der Schalter -f pdf veranlasst a2x, das Backend Dblatex zu benutzen. Für die Verwendung von FOP nutzen Sie stattdessen diesen Aufruf:
a2x --fop document.adoc
Zur Demonstration nutzen wir dieses Asciidoc-Dokument, in den beiden vorherigen Aufrufen schlicht als document.adoc bezeichnet. Der darin genutzte Text stammt nicht vom Autor selbst, sondern wurde aus dem Wikipedia-Artikel zu Kapstadt entnommen und etwas bearbeitet.
:author: Frank Hofmann
= Visiting South Africa =
== Cape Town ==
Cape Town is a port city on South Africa’s southwest coast, on a peninsula beneath the imposing Table Mountain. Slowly rotating cable cars climb to the mountain’s flat top, from which there are sweeping views of the city, the busy harbor and boats heading for Robben Island, the notorious prison that once held Nelson Mandela, which is now a living museum.
image::capetown.jpg[width=200]
Die erzeugten Ergebnisse in der Ausgabe fallen durch die verwendeten Stilvorlagen recht unterschiedlich aus. Während der Weg über Dblatex sowohl ein Titelblatt, die Revisionshistorie des Dokuments sowie ein Inhaltsverzeichnis produziert, ist die Ausgabe via FOP deutlich kompakter.
![]() |
| Das erzeugte PDF via Dblatex |
![]() |
| Das erzeugte PDF via FOP |
| Bedeutung | Parameter |
|---|---|
| kein Inhaltsverzeichnis | -P doc.toc.show=0 |
| nur Tabellenverzeichnis | -P doc.lot.show=table |
| nur Abbildungsverzeichnis | -P doc.lot.show=figure |
| Überschriftenebene | -P doc.section.depth=5 |
| keine Versionshistorie | -P latex.output.revhistory=0 |
| blau hinterlegte Links | -P latex.hyperparam=colorlinks,linkcolor=blue |
| als Encoding Latin1 nutzen | -P latex.encoding=latin1 |
| Papiergröße Letter | -P paper.type=letterpaper |
| Wasserzeichen einfügen | -P draft.watermark=1 |
| Schneidemarken einfügen | -P crop.marks=1 |
Im Aufruf sieht das dann wie folgt aus, um weder eine Revisionshistorie zu erhalten und lediglich eine Liste der Tabellen:
a2x -f pdf --dblatex-opts "-P latex.output.revhistory=0 -P doc.lot.show=table" document.adoc
Am besten legen Sie das in einem Shellskript ab. Das erleichtert nicht nur das Experimentieren mit den Parametern, sondern auch die spätere Automatisierung im Übersetzungsprozess.
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| Automatisierung als Shellskript |
./convert2pdf.sh document.adoc
Das fertige PDF-Dokument liegt dann im lokalen Verzeichnis vor.
Donnerstag, 14. September 2017
Unterwegs auf der Langstrecke
Wer in Europa unterwegs ist, kommt in kurzer Zeit recht schnell voran. Trotzdem erscheint einem das recht groß. Was Distanzen wirklich bedeuten, merkt man erst, wenn sich das Flugzeug nicht mehr spürbar auf der Landkarte bewegt. Nachfolgend zwei Aufnahmen vom Flug von Istambul nach Kapstadt.
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| Gleich sind wir da. Noch eineinhalb Stunden. |
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| Fast gerade runter von Istambul nach Kapstadt. |
Sonntag, 10. September 2017
Standortwechsel
Eine Ära geht ihrem Ende entgegen. Seit 2009 befand sich mein Berliner Arbeitsplatz im Büro 2.0 in Neukölln. Wer den Blog verfolgt, wird gesehen haben, dass seit einiger Zeit ein anderer Kontinent verstärkt im Fokus steht. Es ist an der Zeit, die Anker dahingegehend endgültig zu lichten. Schön war's -- nun gibt's mehr Raum für Neues.
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| Alles im Eimer. |
Dienstag, 18. Juli 2017
Cape Town is awesome!
Unter dem gleichnamigen Titel trägt Callie Van Graan seit mehreren Jahren die sehens- und erlebenswerten Ereignisse der Region Western Cape zusammen. Das beinhaltet nicht nur Ankündigungen und Berichte zu Veranstaltungen in und um Kapstadt, sondern auch Empfehlungen zu Essen & Trinken sowie atemberaubenden Ausflugszielen. Gestern war ich mit einem Photo Feature vertreten, bei dem zehn ausgewählte Aufnahmen von mir zu sehen sind. Alle Aufnahmen sind innerhalb der vergangenen 12 Monate entstanden.
Weitere Links:
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| Cape Town is awesome! |
Weitere Links:
- zur Webseite Cape Town is awesome
- weitere Bilder auf Shutterstock
Sonntag, 2. Juli 2017
Südafrika durchleuchtet. Transparentes Budget dank Open Data
Jeder von uns -- ganz gleich ob Bürger oder Unternehmen -- trägt mit seinen Steuern und Abgaben zum Budget seiner Region bei. Oft fragen wir uns, was mit unserem Geld passiert, sprich: welche Ausgaben werden darüber finanziert, wie verteilt sich die Geldmenge und welche Möglichkeiten bestehen in der Zukunft. Viele Städte halten sich da bislang etwas bedeckt. Nur auf Anfrage erhalten Sie Informationen zu diesen Finanzdaten.
Glücklicherweise hat ein Umdenken begonnen und die diesbezügliche Offenheit nimmt zu. Begrffen wurde vielerorts , dass wir als Bürger wissen und mitentscheiden möchten, wie mit unserem Geld gewirtschaftet wird. Dieses Vorgehen gehört bspw. in der Schweiz seit langem zum Alltag und ist als Teil des gesellschaftlichen Miteinanders fest verankert. Das kann durchaus auch dazu führen, dass im Rahmen einer Abstimmung entschieden wird, die lokalen Steuern anzuheben, um bspw. eine neue Sporthalle zu finanzieren.
Seit mehreren Jahren geht Südafrika einen ähnlichen Weg. Das gesamte Budget vieler Städte und Regionen ist transparent. Über die Webseite municipalmoney wird dieses in allen Details aufgeschlüsselt und für einen Normalbürger verständlich visualisiert. Sie erhalten daher nicht nur nackte Zahlen, sondern Grafiken, die den aktuellen Zustand und den Verlauf passend darstellen. Grundlage dafür sind die Budgetzahlen, die hierfür zur Auswertung von den jeweiligen Gemeinden bereitgestellt werden.
Nachfolgendes Bild zeigt das für Kapstadt. Sichtbar ist hier, wie lange das verfügbare Geld noch reicht (Cash Coverage) sowie wieviel tatsächlich ausgegeben wurde (Spending of Operating Budget). Sichtbar wird hier, dass a) das Budget noch für etwa eineinhalb Monate reicht und b) in den letzten beiden Jahren weniger ausgegeben wurde, als ursprünglich geplant.
Ausgewertet werden die Daten in Kooperation zwischen der Stadtverwaltung und einem Team von Analysten, die im Inkubator namens Codebridge im Kapstädter Osten beheimatet sind. Alle zwei Wochen findet vor Ort ein Community Meeting statt, zu dem jeder Interessierte hinzukommen und sich über das Projekt und dessen Entwicklung informieren kann.
Die Auswertung der Daten fließt vielfach als Datensatz in das Projekt Code for South Africa ein und ist somit für jedermann verfügbar. Begonnen als Projekt von Spezialisten aus dem Themengebiet Open Data auf freiwilliger Basis, sind daraus mittlerweile mehrere dauerhafte Arbeitsplätze entstanden. Möglich wurde das Dank kontinuierlicher Finanzierung durch die Stadtverwaltung.
Weiterführende Links:
Glücklicherweise hat ein Umdenken begonnen und die diesbezügliche Offenheit nimmt zu. Begrffen wurde vielerorts , dass wir als Bürger wissen und mitentscheiden möchten, wie mit unserem Geld gewirtschaftet wird. Dieses Vorgehen gehört bspw. in der Schweiz seit langem zum Alltag und ist als Teil des gesellschaftlichen Miteinanders fest verankert. Das kann durchaus auch dazu führen, dass im Rahmen einer Abstimmung entschieden wird, die lokalen Steuern anzuheben, um bspw. eine neue Sporthalle zu finanzieren.
Seit mehreren Jahren geht Südafrika einen ähnlichen Weg. Das gesamte Budget vieler Städte und Regionen ist transparent. Über die Webseite municipalmoney wird dieses in allen Details aufgeschlüsselt und für einen Normalbürger verständlich visualisiert. Sie erhalten daher nicht nur nackte Zahlen, sondern Grafiken, die den aktuellen Zustand und den Verlauf passend darstellen. Grundlage dafür sind die Budgetzahlen, die hierfür zur Auswertung von den jeweiligen Gemeinden bereitgestellt werden.
Nachfolgendes Bild zeigt das für Kapstadt. Sichtbar ist hier, wie lange das verfügbare Geld noch reicht (Cash Coverage) sowie wieviel tatsächlich ausgegeben wurde (Spending of Operating Budget). Sichtbar wird hier, dass a) das Budget noch für etwa eineinhalb Monate reicht und b) in den letzten beiden Jahren weniger ausgegeben wurde, als ursprünglich geplant.
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| Budgetanalyse von Kapstadt |
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| Das Logo des Codebridge-Projekts |
Die Auswertung der Daten fließt vielfach als Datensatz in das Projekt Code for South Africa ein und ist somit für jedermann verfügbar. Begonnen als Projekt von Spezialisten aus dem Themengebiet Open Data auf freiwilliger Basis, sind daraus mittlerweile mehrere dauerhafte Arbeitsplätze entstanden. Möglich wurde das Dank kontinuierlicher Finanzierung durch die Stadtverwaltung.
Weiterführende Links:
- Code for South Africa, https://data.code4sa.org/
- Codebridge, http://codebridge.org.za/
- Frank Hofmann: Augenöffner. Feine Anwendungen zu Open Data in der Praxis, LinuxUser 01/2017
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Samstag, 1. Juli 2017
Co-Working Spaces: Spin Street House, Cape Town
Mitten im geschäftigen Zentrum von Kapstadt befindet sich der Co-Working Space Spin Street House (SSH). Dieser residiert in einem Gebäude, welches bereits etliche Jahrzehnte Geschichte dieser Stadt miterlebt hat. Verteilt über drei Etagen, stehen sowohl flexible, als auch fest anmietbare Arbeitsplätze zur Verfügung. Genutzt wird das Angebot derzeit von Einzelpersonen, als auch kleineren Firmen unterschiedlichster Branchen.
Der Co-Working Space glänzt durch eine ausgezeichnete Internetanbindung, zentrale Lage, viel Platz zum Arbeiten Dank großer Schreibtische, Sauberkeit sowie ingesamt eine sehr angenehme Atmosphäre. Ergänzt wird das ganze durch eine große Küche, mehrere Besprechungsräume sowie einem Raum mit Sofa, falls ein Nickerchen notwendig wird. Die Kombination aus historischer Einrichtung und modernen Technologien gibt dem Haus seinen besonderen Reiz.
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| Flexible Arbeitsplätze in historischem Ambiente |
Mittwoch, 28. Juni 2017
Nachbrenner
Nicht nur Kaffee und Tee werden geschätzt, sondern auch gutes Essen im Allgemeinen. Dafür braucht es auch eine gute Auswahl. Möglichst frisch zubereitet, ist es dann ein Genuß. Eine dieser besonderen Anlaufpunkte ist im V&A Waterfront der Food Market. Hier bekommt der Feinschmecker alles, was er begehrt -- sei es herzhaft oder süß, fest oder flüssig.
Neben traditioneller afrikanischer Küche stehen ebenso indische wie auch thailändische Gerichte zum Verkauf. Backwaren mit französischer Herkunft ergänzen den Speiseplan. Wer Nachtisch zum Mitnehmen sucht, sollte die leckeren Fudges von Sweet Dreams nicht auslassen. Angeboten in mehr als zehn verschiedenen Sorten zergehen die Bonbons auf der Zunge.
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| Blick aus dem ersten Stock zu den Verkaufsständen |
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| Fudges von Sweet Dreams |
Freitag, 23. Juni 2017
Herzlichen Glückwunsch, Workshop17!
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| 2 Jahre Workshop17 |
Beheimatet im Watershed -- einer ehemaligen Bootshalle im Hafen von Kapstadt -- bietet es eine luftige, offene Atmosphäre für die Kreativwirtschaft, Startups und Unternehmer aus der IT-Welt. Neben Einzelarbeitsplätzen, die spontan von jedem Interessenten genutzt werden können, stehen auch dauerhaft anmietbare Schreibtische zur Verfügung.
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| Emsiges Werkeln in offener Atmosphäre |
Während im Erdgeschoß des Gebäudes vielfältige, afrikanische Kunst verkauft wird, dominieren im 1. Stock Laptops und in ihr Tun vertiefte, digitale Helden aus aller Welt. Ein Kontrast, wie er zu Afrika passt und die Gegensätzlichkeit des Kontinents sehr deutlich zeigt.
Freitag, 21. April 2017
Office im Rucksack
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| Office im Rucksack. Digitale Nomaden unterwegs. |
Arbeiten von unterwegs? Gelingt mit viel Selbstdisziplin und geht auch nicht für alle Branchen. Der aktuelle Beitrag im LinuxUser 05/2017 erklärt das ganze näher.
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Workshop17
Dienstag, 21. Februar 2017
Abendstimmung
Sonntag, 5. Februar 2017
Samstag, 28. Januar 2017
Naturschauspiele am Kap
Dienstag, 10. Januar 2017
Aufbruch nach Süden
Strahlend blauer Himmel mit Sonnenschein macht die kalte Januarluft Berlins etwas erträglicher. Bald ist es soweit und ich habe erneut afrikanischen Boden unter den Füßen. Anspannung, Vorfreude und Herzklopfen. Es dauert nicht mehr allzu lange - hoffe ich.
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| Blick auf das Rollfeld in Berlin-Tegel |
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