Samstag, 27. Mai 2017

Beweiszettel. Linux-Zertifizierungen kurz angerissen

Bücher zur Vorbereitung -- eine kleine Auswahl.
Beschäftigen Sie sich mit dem freien Betriebssystem Linux, rutschen Sie heute vielfach noch in die Kategorie der Exoten. Dabei ist Linux inzwischen ein Vierteljahrhundert alt und gehört in der IT-Welt zum Alltag. Damit werden nicht nur vereinzelte Endgeräte betrieben, sondern komplette Rechenzentren gefüllt.

Mit Linux nur zu arbeiten, ist das eine. Hingegen mehr davon zu verstehen und es auch produktiv nutzen zu können, das andere. Ein guter Weg, nachzuweisen, dass Sie mehr als nur der Oberflächenklicker sind, ist ein Zertifikat. Dieses steht dann für eine oder mehrere Prüfungen.

Grundsätzlich sortieren sich die Zertifizerungen in zwei Klassen ein -- distributionsübergreifend und distributionsspezifisch. Als Anbieter umfaßt das auf der einen Seite das Linux Professional Instititute (LPI), die Linux Foundation und die Computing Technology Industry Association (CompTIA). Auf der anderen Seite stehen die Hersteller bzw. Distributoren RedHat und SuSe.

Diese Prüfungen für Zertifikate werden derzeit angeboten:

Form Anbieter/Programm Zertifikat (Auswahl)
distributionsübergreifend LPI, Linux Foundation, CompTIA
distributionsspezifisch RedHat, SuSe
Aufgrund der längeren Marktpräsenz gelten die LPIC-Zertifikate als etabliert und werden bspw. auch durch die Bundesagentur für Arbeit öffentlich gefördert.
Weitaus seltener unterstützt werden RHCE/RHCSA sowie die SUSE-Prüfungen, nicht zuletzt weil sie herstellerspezifisch sind.

Im Prinzip erst seit 2017 am deutschen Markt vertreten und daher noch nicht so bekannt in Deutschland sind die Abschlüsse der Linux Foundation. Neben einem ansehnlichen Angebotsumfang kann es mit zwei großen Namen auftrumpfen -- Linus Torvalds und Microsoft. CompTIA ist zwar ebenfalls schon lange in Deutschland vertreten, tritt aber weniger als Linux-Spezialist auf.

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